Düstere Zeiten für Andreas Dornbracht: Sein Unternehmen muss 12,5 Mio. Euro Bußgeld zahlen.

Millionen-Strafen für Dornbracht, Grohe und Kludi

EU-Kommission lässt Bad-Armaturenhersteller für Preisabsprachen büßen

Es heißt, an der Ausstattung eines Badezimmers sei der soziale Status seines Besitzers erkennbar. Deshalb lieben viele Unternehmer in Südwestfalen Badarmaturen der märkischen Firmen Dornbracht, Grohe und Kludi – weil diese in und vor ihren Augen für Qualität stehen. Doch der Klang der Namen der heimischen Armaturen-Hersteller ist seit Kurzem verhallt und hat viele Verbraucher verärgert, darunter längst nicht nur Unternehmer.
Die EU-Kommission hat bewiesen, dass sich Dornbracht, Grohe und Kludi – und mit ihnen 14 weitere Unternehmen aus Österreich, Italien, Spanien, den USA und der Schweiz – zwölf Jahre lang an verbotenen Preisabsprachen beteiligt haben. Sie sollen ihre Preise für Waschbecken, Armaturen, Badewannen sowie andere sanitäre Ausstattungen untereinander abgestimmt haben, um die Preise so künstlich in die Höhe zu treiben und hoch zu halten. ...

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Neues Schulungscenter

Springob eröffnet energieeffizientes Veranstaltungszentrum

Die Bürotechnik Springob GmbH Bürotechnik hat am 09. Juli ein Medien-Seminarzentrum namens „Treff“ in Attendorn eröffnet, in dem ab sofort Workshops, Entspannungskurse, Tagungen, Präsentationen und ähnliche Events stattfinden. Das in Mecklinghausen (Repetal) gelegene Haus wurde unter vorbildlichen ökologischen Standards errichtet – es verfügt über eine CO2-freie Hackschnitzelheizung sowie ein energiesparendes Beleuchtungssystem und wurde unter anderem von einer Feng Shui-Systemberaterin geplant. Die Betreiber Marita und Detlef Springob laden fortan regelmäßig Referenten und Erfahrungs-Coaches ein, von denen einige ihre Themengebiete bereits am Tag der offenen Tür am 09. und 10. Juli vorstellten: So gab es Vorträge zu den Themen Feng Shui und „Mit Freude älter werden“ sowie eine Ergonomieschulung unter dem Motto „Hast du es auch im Rücken“; zudem wurde eine künstlerische Installation zum Thema Büro gezeigt. … >> mehr lesen

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Prominente Talkrunde (von links): Moderator Dirk Glaser, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Bernd Schildknecht (erster Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis), Horst-Werner Maier-Hunke und Hans Ulrich Volz, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Lüdenscheid.

Doppelter Grund zum Feiern

100 Jahre AGV: Wirtschaftskrise beendet

„Für ein 100-jähriges Jubiläum hätten wir keinen besseren Zeitpunkt finden können.“ Die Worte von Karl-Friedrich Waffel, dem Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie (AGV) für Lüdenscheid, wurden Ende Juni von vielen der 200 Festgäste mit einem Kopfnicken und zum Teil auch mit Applaus bestätigt. Denn in Waffels Aussage spiegelte sich nicht nur die Freude über eine 100-jährige Verbandsarbeit wider. Der Geschäftsführer machte mit diesem Satz auch deutlich, dass die Wirtschaftskrise fast zeitgleich mit dem 100-jährigen Jubiläum des AGV als beendet gelte. … >> mehr lesen

Bombardier lässt größten Auftrag rollen

59 Züge für Schweizerische Bundesbahn: Produktion in Siegen

Bombardier Transportation hat die Ausschreibung der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) für die Lieferung neuer Doppelstockzüge für den Fernverkehr gewonnen. Der Vertrag für 59 Züge vom Typ Twindexx beläuft sich auf einen Gesamtwert von rund 1,3 Milliarden Euro, die größte Fahrzeugbestellung in der Geschichte der SBB. Der Vertrag beinhaltet Optionen für mehr als 100 weitere Züge. Die Konstruktion der Drehgestelle übernimmt der Standort Winterthur, die Produktion erfolgt in Siegen. Ab Dezember 2013 gehen die ersten Fahrzeuge in den Fahrplanbetrieb, die Auslieferung wird bis Ende 2019 laufen. Die 59 Züge bestehen aus insgesamt 436 vollklimatisierten Wagen und verfügen über mehr als 36.000 Sitzplätze. Für einen erhöhten Komfort sorgen ein geräumiger Innenraum, große Türen, drahtloser Internet-Zugang und Business-Abteile. Die Züge sind ausgerüstet mit elektronischen Kundeninformations- und Notrufsystemen sowie mit Videoüberwachung. … >> mehr lesen

„Eine super Idee“, freut sich Sabine Krämer, die das erste Schaufensterplakat „Freiraum für Ihre Ideen“ von Geschäftsführer Sascha Dorday erhalten hat.

Freiraum für neue Ideen

Schmallenberger Wirtschaftsförderung hilft bei Leerstand

Mit einer neuen Initiative zur Erhaltung der Standortattraktivität der Schmallenberger Innenstädte bietet die Wirtschaftsförderung Unterstützung bei der schnellen Weiternutzung von Gewerbeimmobilien. „Zur verstärkten Wahrnehmung leer stehender oder vom Leerstand bedrohter Ladenlokale, Praxis- und Büroräumen oder Gaststätten stellen wir attraktive Schaufensterplakate zur Verfügung. … >> mehr lesen

avitea-Geschäftsführer Christoph Busch, Einkaufstrainer Deppe und Verkaufstrainer Hupke (v.l.).

Erste Runde für “Mythos ZOPA”

Lippstädter Dienstleister avitea stellt neue Methode zur gemeinsamen Schulung von Einkauf und Vertrieb vor“ – Let`s get ready to rumble” im Cineplex

Einkauf und Vertrieb trainieren ab jetzt gemeinsam – mit dem neuen Konzept ZOPA³. Der Lippstädter Personaldienstleister avitea lud im Juni zur Auftaktveranstaltung „Mythos ZOPA“ ins Cineplex Lippstadt ein und veranstaltet hierzu weitere Seminare.
Die einleitenden Worte sind bei der Auftaktveranstaltung schnell gesagt, die 170 Gäste aus Wirtschaft und Industrie warten gespannt auf das was folgt. Einkaufsprofi Bernhard Deppe, genannt „Der Drücker“, betritt den Ring. Mit verschränkten Armen und skrupellosem Blick wartet er auf seinen Vertriebsgegner, Carsten „the Selling-Jet“ Hupke. Dieser springt dynamisch auf die Bühne, der Kampf kann beginnen. Im wirklichen Leben ist Deppe Leiter des zentralen Einkaufs eines international tätigen Industrieunternehmens und Verhandlungstrainer, Hupke ist Berater der Gesellschaft für Management-Psychologie (GMP.) aus Bielefeld. Gemeinsam mit der avitea GmbH haben sie das Trainingskonzept ZOPA³ entwickelt. „ZOPA steht für zone of possible aggrement“ erläutert Joerg Seidel, Prokurist der avitea GmbH, „und stellt die Zone dar, in der sich Verhandlungspartner treffen können. … >> mehr lesen

Insolvenzen nehmen zu

IHK-Bezirk Siegen: Mehr Unternehmensinsolvenzen im ersten Quartal 2010

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe auch im ersten Quartal 2010 weiter angestiegen. Bis März dieses Jahres verzeichnete die Region 55 Unternehmensinsolvenzen. Das sind 33 mehr als im Vorjahreszeitraum. Das zeigt eine Auswertung der jetzt veröffentlichten Zahlen durch die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK). Ein deutlicher Anstieg war infolge der Finanzkrise zu erwarten, so die IHK. Als positives Signal wertet die IHK, dass in den ersten drei Monaten nicht mehr Industriebetriebe einen Insolvenzantrag stellen mussten als in 2009 (5 Insolvenzverfahren). … >> mehr lesen

Award für Nedschroef Plettenberg

Leistung der Beschäftigten von Geschäftsführung gewürdigt

Die Nedschroef Plettenberg GmbH und das dazugehörige Produktionswerk Nedschroef Langeskov (Dänemark) haben den erstmals ausgeschriebenen firmeninternen „Excellent Company Award“ im Nedschroef-Konzern gewonnen. Chris Mezger, Vorstandsvorsitzender der Nedschroef Gruppe mit Hauptsitz im niederländischen Helmond, würdigte Ende Juni die Leistung der Beschäftigten im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Schützenhalle Rönkhausen. Bewertet wurden bei der Vergabe des Preises die Kriterien Umsatz, Qualität, Kundenzufriedenheit, Strategie, Personal- und Lieferantenentwicklung sowie Liefertreue. … >> mehr lesen

Netzwerk im Dreiländereck

Regionaler Jobverbund (RJV) bietet Weiterbildungsangebote

Der Regionale Jobverbund (RJV) startet mit den ersten Weiterbildungsangeboten für seine Mitglieder. „Ziel unserer Akademie ist es, den Weiterbildungsbedarf der Unternehmen in der Region zu bündeln und Angebote zu organisieren“, erläutert Dirk Nelles, Projektleiter des RJV bei Kreutz & Partner. Der Regionale Jobverbund (RJV) ist ein seit Jahren erfolgreiches Netzwerk von Unternehmern und Personalverantwortlichen ansässiger Unternehmen im Dreiländereck NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen mit eigenem Jobportal. „Personalarbeit“ heißt das zentrale Thema, zu dem den Mitgliedern aufeinander abgestimmte Leistungen angeboten werden.
Eines der ersten Trainings befasste sich mit dem Thema „Professionell Präsentieren“. Nach der Auswertung der aufgezeichneten Präsentationen folgten Übungen und Tipps, die sich mit den Bereichen persönliche Performance, Sprache, Körpersprache sowie Fragen und Einwänden und Lampenfieber befassten. Die Teilnehmer profitierten dabei von der langjährigen Praxis des Trainers, Michael Schmettkamp aus Köln. … >> mehr lesen

Freuen sich über die Förderung des Landes: Projektleiter Professor Dr. Erwin Schwab (links) und Dr. Thomas Singe.

Schwerpunkte stärken

Kunststofftechnik bündelt Wissen: Innovationsbaustein

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert in den nächsten drei Jahren mit 900.000 Euro das „Center for Plastics Science and Engineering (CPSE)“ an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Im CPSE bündeln Technologieinstitutionen aus Süd- und Ostwestfalen gemeinsam mit den Hochschulen TU Dortmund, Universität Paderborn und Fachhochschule Südwestfalen ihr Know-how auf dem Gebiet der Kunststofftechnik. Ziel des Netzwerkes ist es, vorhandenes Wissen abgestimmt und zielgerichtet Kunststoff-Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Wir sehen uns in erster Linie als Projektentwickler für die Unternehmen“, berichtet Prof. Dr. Erwin Schwab, „ wir möchten Projektkooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft oder zwischen Wissenschaftseinrichtungen initiieren und entwickeln. … >> mehr lesen

Bei der Siegerehrung (v.l.): Daniela Preißler (Geschäftsführerin Repower Deutschland GmbH), Lothar Späth (Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg a. D.) und Repower-Pressesprecherin Andrea Hahn.

Gütesiegel für „gallisches Dorf“

Strommittelständler Repower ein „Top 100“-Unternehmen

Findige Mitarbeiter, Mut zu Neuem und das kreative Vermarkten neuer Produkte haben den Mittelständler Repower nach oben gebracht – aktuell in die Liste der 100 Top-Innovatoren Deutschlands. Lothar Späth überreichte in Rostock Warnemünde das Gütesiegel „Top 100“.
Daniela Preißler ist Geschäftsführerin des Mittelständlers aus Dortmund, der sich auf die Stromversorgung anderer Mittelständler spezialisiert hat. Auf einem Strommarkt, der von Energieriesen geprägt sei, fühle sie sich gelegentlich wie Asterix und Obelix in ihrem von der römischen Großmacht belagerten Dorf“, erläutert Preißler. Dies werde jedoch als Chance gewertet, weil man mit einem Spagat aus günstigen Preisen und gutem Service punkten könne, hieß es zur Preisverleihung. Dazu gehören zum Beispiel konkrete Vorschläge zum Stromsparen, Hilfestellung zur Stromsteuerersparnis oder eine Beratung zur Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz. Dass das so ist, hat unter anderem eine eigene Stabsstelle für Unternehmensentwicklung zu verantworten. Sie ist der Geschäftsleitung direkt unterstellt, steuert Neuerungen und sorgt für die Zusammenarbeit der Abteilungen. … >> mehr lesen

Michael Huber, Trilux-Generalbevollmächtigter.

Trilux unter den „Top 100“

Fünf südwestfälische Unternehmen ausgezeichnet

In Südwestfalen gibt es fünf Unternehmen, die zu den 100 innovativsten in Deutschland zählen: zu diesen zählt unter anderem der Arnsberger Leuchtenhersteller Trilux.
Die Trilux-Gruppe erwirtschaftet aktuell einen Umsatz von ca. 400 Millionen Euro und beschäftigt ca. 4.700 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist im Bereich der technischen Leuchten tätig.Zu den weiteren Preisträgern gehören die Dekor-Druckerei Interprint aus Arnsberg. der Automobilzulieferer Sonntag aus Lennestadt, die Firma Haltec Hallensysteme aus Hemer und die Ewald Dörken AG aus Herdecke. Geschäftsführer oder Vertreter der Mittelständler nahmen die Auszeichnung von Lothar Späth, dem früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten und Projekt-Mentor, entgegen. An dem jährlichen Wettbewerb hatten sich in diesem Jahr 248 Unternehmen beteiligt, deren Innovationsverhalten Forscher der Wirtschaftsuniversität in Wien über mehrere Monate hinweg geprüft hatten. … >> mehr lesen

Preisträger und Stipendiaten: Bei seiner Jahrestagung Mitte Juni in der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen hat der Industrieverband Massivumformung einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Leistungen von Nachwuchsingenieuren zu würdigen und zu unterstützen.

Preise für Nachwuchsingenieure

Industrieverband Massivumformung vergibt drei Stipendien

Impulse geben für die wissenschaftliche Forschung und junge Ingenieure gleichzeitig gezielt an die Unternehmen der deutschen Massivumformung heranführen – das sind die Ziele, die der Industrieverband Massivumformung verfolgt, wenn er den Otto-Kienzle-Preis, einen Förderpreis und mehrere Stipendium vergibt. Den Otto-Kienzle-Preis erhält in diesem Jahr Diplom-Ingenieur Marco Tannert vom Werkzeugmaschinenlabor der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Tannert überzeuge den Industrieverband mit seinem Forschungsprojekt „Optimierung von Mehrstufenwerkzeugen durch gekoppelte Simulation von Maschine und Prozess“. Der Otto-Kienzle-Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird regelmäßig an Nachwuchskräfte verliehen, die durch ihre Forschung wesentlich zu praxisnahen Ergebnissen beigetragen haben. Den Förderpreis des Industrieverbandes haben in diesem Jahr gleich drei Nachwuchsingenieure erhalten. 1.000 Euro bekam Diplom-Ingenieur Ingo Lüken vom Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen der Leibniz-Universität Hannover für seine Machbarkeitsstudie „Untersuchung der Sprühfelder für das Kühlen und Schmieren von Gesenken für die Halbwarmumformung“ – je 500 erhielten Diplom-Wirtschaftsingenieur Robin Huesmann und Diplom-Wirtschaftsingenieur Hagen Ziskoven vom Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen für ihre gemeinsame Studie „Industrialisierung und Synchronisierung von Produktionsprozessen im Werkzeugbau der Massivumformung“. … >> mehr lesen

Vizepräsident Rupprecht Kemper, Hauptgeschäftsführer Franz J. Mockenhaupt, IHK-Präsident Klaus Th. Vetter, Regierungspräsident Helmut Diegel, Vizepräsident Axel E. Barten (v.l.).

Vetter bleibt IHK-Spitze

Vollversammlung fordert sechsspurigen Ausbau der A 45

Der Siegener Unternehmer Klaus Th. Vetter, Vetter Holding GmbH, bleibt für weitere zwei Jahre Präsident der Industrie und Handelskammer Siegen. Vetter hat das Amt seit 2008 inne und wurde nun während der konstituierenden Sitzung der neuen Vollversammlung bestätigt. Dem Präsidium, das ebenfalls für zwei Jahre gewählt wurde, gehören die wiedergewählten Vizepräsidenten Axel E. Barten, Achenbach Buschhütten GmbH, Kreuztal, Rupprecht Kemper, Gebr. Kemper GmbH & Co. KG, Olpe, und Christian Kocherscheidt, EJOT Holding GmbH & Co. KG, Bad Berleburg, an.
Mit allem Nachdruck solle sich die südwestfälische Politik für den sechsspurigen Ausbau der A 45 einsetzen, forderte die Vollversammlung. Der Infarkt der A 45 könne nur vermieden werden, wenn angesichts gesicherter Verkehrsprognosen der durchgehende sechsspurige Ausbau komme. Der Zustand der Brücken sei durchgehend schlecht. „Uns ist bewusst, dass ein gewaltiges Investitionsvolumen zu bewegen ist, zumal allein 31 Großbrücken vor uns liegen“, so Präsident Klaus Vetter. … >> mehr lesen

plakart hilft Schülern

Motivation fürs Berufsleben: Neuenrader Werbeagentur beteiligt sich an dem Projekt „Partner für Schüler GmbH“

Die Webeagentur plakart beteiligt sich an dem Projekt „Partner für Schüler GmbH“ der Städtischen Realschule in Balve. Die Initiative soll Mädchen und Jungen aus der achten Klassen den Übergang von der Schule ins Berufsleben erleichtern. Ihnen werden Partner aus dem öffentlichen Leben, der Politik und Wirtschaft zur Seite gestellt, die versuchen, sie für das Berufsleben und die dort geltenden Werte zu motivieren und zu begeistern. Im Rahmen des Projekts kommen derzeit neun Schülerinnen einmal in der Woche für zwei bis drei Stunden zu plakart in Balve und lassen sich von den Mitarbeitern die Arbeit in einer Werbeagentur zeigen. … >> mehr lesen

Krise als Herausforderung: Landrat Paul Breuer lobte die südwestfälischen Unternehmer.

„Südwestfalen ist Metall“

Zulieferer-Messe verleiht der Region eine Marke – Breuer äußert sich zuversichtlich

Die „wirtschaftliche Vielfalt und Kraft der Region“ sei während der zweiten Zulieferer-Messe in der Siegerlandhalle deutlich geworden, hieß das Fazit der Ausstellung „Maschinenbau Südwestfalen“. Die KM:SI GmbH, Wirtschaftsförderung der Kompetenzregion Mittelstand Siegen-Wittgenstein, als Mitinitiator und Kooperationspartner, zeigte sich angetan, dass bei der eigentlich regional orientierten Veranstaltung auch Unternehmen aus Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, den Neuen Bundesländern, sowie der Schweiz vertreten waren. Landrat Paul Breuer eröffnete die Messe mit viel Zuversicht auf die Zukunft Südwestfalens. … >> mehr lesen

Laudator Prof. Michael Ilg, Sparkassenvorstand Joachim Gerenkamp, die Salzköniginnen, Sparkassenvorstand Klaus Eickenbusch, und Wirtschaftsring-Vorsitzender Stephan Rahmann, (von links) mit dem Siederpreis, der an die Sparkasse Werl ging.

Sparschwein für Siederschmaus

Sparkasse Werl erhielt Siederpreis des Wirtschaftsrings

Mit dem Siederpreis des Wirtschaftsrings darf sich die Sparkasse Werl schmücken. Gewürdigt wird mit der Auszeichnung das vielfältige Engagement der Sparkasse. Über das Kerngeschäft hinaus habe sich das Institut „in vielfältiger Weise für das Wohl der Stadt Werl eingebracht“. Dieses Engagement und die Tatsache, dass sich das stabile Geschäftsmodell der Sparkassen auch in Zeiten der Finanzmarktkrise bewährt habe, bilde den Hintergrund für die Anerkennung des Wirtschaftsrings durch den diesjährigen Siederpreis, heißt es in der Begründung. Laudator Prof. Ilg, Vizepräsident des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe, wies bei der Laudatio auf den öffentlichen Auftrag der Sparkassen hin, es sei beeindruckend, wie die Sparkasse Werl für die Bürger arbeite. Als Erinnerung an den Siederschmaus 2010 hatte die Sparkasse für jeden Besucher ein Sparschwein mitgebracht, sparte aber nicht an Stimmung und guter Laune. Bei der Zusammenstellung des Programms für die Preisverleihung zeigte die Sparkasse, dass ihr die heimische Region am Herzen liegt. … >> mehr lesen

Vom Möhnesee an die Türkische Riviera

MANAGER GOLFCUP macht Station im sauerländischen Golfclub Möhnesee – 24 Teilnehmer qualifizieren sich bisher für das Turnier-Finale im Hotel Rixos Premium Belek

Strahlender Sonnenschein bei um die 28 Grad, eine kühle Brise, die vom See herauf weht und 15 gut gelaunte Manager-Teams, die schon beim gemeinsamen Frühstück erste Kontakte knüpften – so startete der 28. Juni, der dritte Turnier-Tag des MANAGER GOLFCUP im sauerländischen Golfclub Möhnesee. Dann ging es auf den herrlichen Golfplatz. Alle gaben ihr Bestes, um einen der begehrten Preise zu gewinnen. Nach dem Turnier genossen die Teilnehmer auf der Terrasse des Clubhauses das Drei-Gänge-Menü und vertieften dabei ihre Gespräche. Im Anschluss daran wurden die Sieger bekannt gegeben und die Preise vergeben.

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Räumt Abstriche ein: Landrat Dr. Karl Schneider, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Südwestfalen Agentur ist.

„Geld fällt nicht vom Himmel“

Kommunen befürchten Regionale-Finanzlöcher

Die Kritik an den Plänen zur Regionale 2013 in Südwestfalen wird lauter. Politiker aus allen Lagern werfen den „Machern“ vor, zu viele Projekte zu generieren ohne über deren genaue Finanzierung nachzudenken. „Die 90-Prozent-Förderung von Regionale-Projekten wird es wohl auf Dauer nicht geben“, räumte mittlerweile Dr. Karl Schneider, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Südwestfalen Agentur ein. Für 2010 habe das Haushaltsgesetz die Möglichkeit eingeräumt, die Förderung auf bis zu 90 Prozent zu erhöhen. „Was aber in den Folgejahren sein wird, kann niemand sagen. Wir alle müssen uns angesichts der Haushaltslage fragen, was wir uns noch leisten können.“
Keinerlei Auskunft könne er über die künftige Höhe der Fördersätze für Nothaushaltskommunen geben, betonte Schneider, der auch Landrat des Hochsauerlandkreises ist: „Aber die Vermutung, dass die Sätze geringer ausfallen werden, ist sicher nicht falsch. Das Geld fällt ja nicht vom Himmel“, wird der Landrat zitiert. … >> mehr lesen

Geschäftsführer Felix G. Hensel.

Hensel wächst in Indien

Größerer Standort in Chennai

Die Lennestädter Firma Gustav Hensel hat in Indien weiter investiert und einen neuen Standort erschlossen. Im Südwesten der Stadt Chennai hat die Tochterfirma von Hensel – Hensel Electric India – auf einem 20.000 Quadratmeter großen Gelände Büros, Werkstätten und Lagerräume gebaut. Die Nachfrage nach den Elektroinstallations- und Verteilungssystemen des Unternehmens sei in ganz Asien stark gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Weil der alte Standort aber keine weitere Expansion zugelassen habe, habe Hensel einen neuen Standort suchen müssen. Der Elekro-Spezialist aus Lennestadt-Altenhundem hatte im zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde nach eigenen Angaben 2002 damit begonnen, den indischen und südost-asiatischen Markt zu erschließen. Bislang haben für die Tochterfirma Hensel Electric India etwa 100 Mitarbeiter gearbeitet. Geschäftsführer Felix G. Hensel sagte, durch die Investition in Indien werde auch der Standort Deutschland gestärkt. … >> mehr lesen

Die Mannschaft von Phoenix Hagen geht in der kommenden Saison wieder in der Ischelandhalle auf Korbjagd.

Zurück zur „Ische“

Phoenix Hagen kehrt zur neuen Basketball-Saison in die Ischelandhalle zurück – erstes Heimspiel gegen ALBA Berlin in Dortmund

Nach dem 600.000 Euro teuren Intermezzo in der Phoenix-Halle in Hagen-Hohenlimburg, wo durchschnittlich 2.596 Zuschauer die 17 Heimpartien verfolgten, geht der Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen nun zurück zu seinen Wurzeln – in die Ischelandhalle. Die in den 60er Jahren erbaute Sportstätte wird seit Ende 2009 einer umfassenden Modernisierung unterzogen und ausgebaut. Durch den Anbau zusätzlicher Zuschauertribünen wird die „Ische“ nach dem Umbau 3.200 Plätze bieten. Außerdem wird eine Aufzugsanlage in das Treppenhaus integriert, um einen barrierefreien Zugang zu allen Ebenen zu gewährleisten. … >> mehr lesen

Generation Casting

Beim 3. SWM-Round-Table diskutierten Vertreter der heimischen Wirtschaft und Politik über Bildungs-Defizite beim Nachwuchs, verlorengegangene Tugenden, Problemgruppen und Lösungsansätze

„Nach wie vor erreicht eine große Zahl junger Menschen weder den Schulabschluss noch eine vollqualifizierende Ausbildung.“ So steht es im aktuellen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung. Zugegeben: Die mangelnde Ausbildungsreife vieler Schulabgänger ist kein neues Phänomen – aber eines, das vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunehmend an Brisanz gewinnt. Schon jetzt fehlt vielen Unternehmen qualifizierter Nachwuchs, und schon bald wird die deutsche Wirtschaft in einem verschärften weltweiten Wettbewerb quasi jeden jungen Menschen brauchen. Tatsächlich haben laut den Industrie- und Handwerkskammern auch in Südwestfalen viele Unternehmen schon jetzt Probleme, ihre angebotenen Ausbildungsplätze adäquat zu besetzen. Und immer mehr Arbeitgeber bestätigen, dass die Bewerber den Anforderungen der Ausbildung und der modernen Berufswelt schlicht nicht gewachsen sind: Vielen mangele es schon an den „Soft Skills“, also Tugenden wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und an der Höflichkeit gegenüber Vorgesetzen.

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Geißelt den „Marsch in die Verschuldung“: Regierungspräsident Helmut Diegel.

„Kommune als Unternehmen führen“

Regierungspräsident Diegel: Mitarbeitern Ehrenamt ermöglichen

„Die regionale Wirtschaft sollte solide finanzierte Städte und Gemeinden als Partner verstehen“, hieß eine der zentralen Aussagen des Arnsberger Regierungspräsidenten Helmut Diegel bei der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK). Die schwierige kommunale Finanzsituation und ihre Bedeutung für die Wirtschaft erläuterte er ebenso wie Ansätze seines Hauses, Städte und Gemeinden konstruktiv zu begleiten, die sich nachhaltig um Konsolidierung ihrer Finanzen bemühen. Dabei sparte Diegel nicht mit Kritik in Richtung derer, die durch eigenes Zutun den Marsch in die Verschuldung mit beschleunigt haben. Kommunen müssten auf Dauer so geführt werden wie Unternehmen. … >> mehr lesen

Oktoberfest im Rothaargebirge

Bayerische Festzeltstimmung im Jagdhof Glashütte

Bayerische Schmankerln, schäumendes Festbier, urige Blasmusik und Festzeltstimmung: Wer glaubt, das passe nicht in die schöne Natur um Bad Laasphe, der irrt. Seit mehr als 25 Jahren wird zum Glashütter Oktoberfest eingeladen. In diesem Jahr steigt die Gaudi am Freitag, 17. September, und am Samstag, 18. September, Einlass jeweils ab 18.30 Uhr. „Super-Stimmung...Super Musi...Super Essen“, heißt das Rezept, zu dem das Hotel Jagdhof Glashütte und die Familie Dornhöfer in das Herz des Rothaargebirges einladen. … >> mehr lesen

Manuel Ebertz (Brauer und Mälzer), Christopher F. Irle und Frank Wegner (Braumeister) (von links) stoßen auf die Zukunft des Hauses Irle an.

Gerstensaft in zehnter Generation

Christopher Friedrich Irle tritt in Traditionsbrauerei in Kaan-Marienborn ein

Mit Christopher Friedrich Irle ist die zehnte Familiengeneration in das Siegerländer Traditionsbrauhaus in Kaan-Marienborn eingetreten. Nach Studium und Tätigkeit in einer Kommunikationsagentur hat sich der 24-jährige für den Einstieg in das Familienunternehmen und dem parallelen Studium an einer Wirtschafts-Fachhochschule entschieden. Christopher Friedrich Irle ist ab sofort für die Kommunikation und das Marketing sowie die Unternehmensentwicklung des Irle-Brauhauses zuständig. „Es war immer mein Wunsch, die gewachsene Tradition weiter zu führen. Außerdem darf ich nun eines der ehrlichsten und bodenständigsten Produkte überhaupt verkaufen - unser Bier“, freut sich Irle auf den engen Kontakt zu Kunden, Lieferanten und Gästen. Seit 1693 widmet sich die Brauerfamilie Irle der Herstellung des Gerstensaftes und gehört damit zu einer der ältesten Braustätten Deutschlands. … >> mehr lesen

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