Preise für Nachwuchsingenieure

Industrieverband Massivumformung vergibt drei Stipendien

Impulse geben für die wissenschaftliche Forschung und junge Ingenieure gleichzeitig gezielt an die Unternehmen der deutschen Massivumformung heranführen – das sind die Ziele, die der Industrieverband Massivumformung verfolgt, wenn er den Otto-Kienzle-Preis, einen Förderpreis und mehrere Stipendium vergibt. Den Otto-Kienzle-Preis erhält in diesem Jahr Diplom-Ingenieur Marco Tannert vom Werkzeugmaschinenlabor der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Tannert überzeuge den Industrieverband mit seinem Forschungsprojekt „Optimierung von Mehrstufenwerkzeugen durch gekoppelte Simulation von Maschine und Prozess“. Der Otto-Kienzle-Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird regelmäßig an Nachwuchskräfte verliehen, die durch ihre Forschung wesentlich zu praxisnahen Ergebnissen beigetragen haben. Den Förderpreis des Industrieverbandes haben in diesem Jahr gleich drei Nachwuchsingenieure erhalten. 1.000 Euro bekam Diplom-Ingenieur Ingo Lüken vom Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen der Leibniz-Universität Hannover für seine Machbarkeitsstudie „Untersuchung der Sprühfelder für das Kühlen und Schmieren von Gesenken für die Halbwarmumformung“ – je 500 erhielten Diplom-Wirtschaftsingenieur Robin Huesmann und Diplom-Wirtschaftsingenieur Hagen Ziskoven vom Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen für ihre gemeinsame Studie „Industrialisierung und Synchronisierung von Produktionsprozessen im Werkzeugbau der Massivumformung“. Außerdem vergab der Industrieverband an den Maschinenwesen-Student Holger Niebel (Universität Siegen), den Maschinenbau-Student Dominik Reuter (Technische Universität Darmstadt) und an Sandra Carolina Breit (RWTH Aachen), die Wirtschaftsingenieurwesen der Fachrichtung Rohstoff- und Werkstofftechnik studiert, ein Stipendium – das „IMU-Stidpendium Nachwuchsförderung“ in Höhe von jeweils 3.300 Euro.

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