
Mit Förderdarlehen aus der „Kontokorrent-Klemme“
Praxisbeispiel zeigt: Hohe Haftungsfreistellung erleichtert Ablösung der KK-Liniev
Bei der Müller Deutschland GmbH, einem Handelsunternehmen für technische Produkte, hat die Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr Spuren hinterlassen. Aufträge blieben aus, der Umsatz sank um rund 15 Prozent. Mit der Folge, dass die von den zwei Hausbanken eingeräumte Kontokorrentlinie nicht mehr ausreichte; eine Bank kürzte sogar die Kreditlinie. Aufgrund des zurückliegenden Krisenjahres konnte die GmbH im Frühjahr auch nur ein unterdurchschnittliches Jahresergebnis 2009 bei der Bank präsentieren. Zudem ließ sich der Aufwärtstrend des Geschäfts in den bislang für 2010 vorgelegten Zahlen erst schwach erkennen.
Für die kaufmännische Geschäftsführung waren die Frühjahrsmonate 2010 somit eine Zeit, in der mit Liquiditätsengpässen gekämpft wurde. Die Gespräche mit den zwei beteiligten Kreditinstituten zogen sich jedoch über mehrere Wochen hin. Immer wieder wurden neue Kennzahlen und Prognosen gefordert. Das Unternehmen musste in kurzer Zeit zwei Liquiditäts-Probleme lösen: 150.000 Euro für die Rückzahlung des gekündigten Teils der Kontokorrentlinie ausgleichen und sich darüber hinaus weitere Liquidität für die Auftragsvorfinanzierung über 50.000 Euro verschaffen.





