Wirtschaftliche Alternative

Externes Controlling für mittelständische Unternehmen

Unternehmerisches Handeln heißt heute: Sich flexibel auf neue Bedingungen des Marktes, des Käuferverhaltens, der Technik einstellen zu können.
Gerade in den letzten Jahren sehen sich die Unternehmen, gleich ob Konzern oder Mittelstand, verschärften Wettbewerbsbedingungen durch
• ansteigende Mitbewerberzahlen
• zunehmende Qualitätsanforderungen
• Kostendruck
ausgesetzt. Was im Konzern durch ausgefeilte Instrumente und durch Stabs-Personal geleistet wird, lastet im mittelständischen Unternehmen praktisch ausschließlich auf den Schultern des Geschäftsführers: Erfahrung und „Fingerspitzengefühl“ führen ihn durch die Turbulenz der Entwicklung.
Ohne diese Erfahrung und ohne dieses sehr praxisnahe Fingerspitzengefühl ist das mittelständische Unternehmen sehr bald zum Scheitern verurteilt. Die Routine des Bürokraten und die Durchhalteparolen des Militärs finden in der Dynamik der Marktentwicklung ihre Grenze. ...

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... das bringt mich auf eine Idee!

Wie Sie Kreativität auf die Sprünge helfen und Innovationen auf den Weg bringen

„Früher bekamen wir Aufgaben, heute bekommen wir nur noch Probleme auf den Tisch...“, stöhnte ein befreundeter Marketingleiter. „Wie sollen wir für den Vertrieb unseres Unternehmens innovative Lösungen finden, wenn nicht einmal das konkrete Ziel bekannt ist.“ „Hast Du schon mal Deinen Chef gefragt?“ erwiderte ich. „Ja klar“, antwortete er. „Er möchte eine Innovation und hat mir Kreativitätsworkshops und so Zeugs vorgeschlagen. Hab ich dankend abgelehnt. Was ich brauche ist eine strategische Lösung, kein Blabla. Ich geh ja auch nicht zu unserem Produktionsleiter und empfehle ihm zur Lösung seiner Logistikprobleme autogenes Training.“
Vielleicht hätte er damals eingespielte Experten fragen sollen, wie man strukturiert neue Ideen entwickelt, dachte ich. Aber gut, vielleicht kam ihm dieser Gedanke einfach nicht zum richtigen Zeitpunkt.

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Extremsport beim Team-Meeting?

Unfallversicherungsschutz bei Firmenevents

Während der Fußball WM hatten viele Chefs ein Herz für Fußballfans und luden zum gemeinsamen firmeninternen Public-Viewing. Dahinter steht auch die Einsicht (oder die Hoffnung), gemeinsame Veranstaltungen, Betriebsausflüge, Feste oder auch Betriebssport seien gut fürs Arbeitsklima. „Teambuilding“ heißt das Zauberwort, nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch in immer mehr Unternehmen.
Dabei stehen der gemeinsame Restaurantbesuch, ein Sommerfest oder eine Bootstour mit Kollegen längst nicht mehr ganz oben in der Hitparade der „betrieblichen Gemeinschaftsveranstaltungen“. Gerade auf Führungsebene ist zu beobachten, dass vielmehr Extremsportevents der (Manager-)Motivation dienen sollen – vom Bungeejumping oder Klettern über Drachenfliegen bis zu mehrtägigen Survival-Camps.
Dass dabei die Verletzungsgefahr ungleich höher ist, als beim Minigolf-Turnier, wird allerdings schnell außer Acht gelassen. Wer seine Abteilungsleiter zu teambildenden Abenteuern schickt, sollte daher unbedingt abklären, ob dies von der Unfallversicherung abgedeckt ist. Denn jüngst ent­schied das Hessische Landessozialgericht, dass die Teilnehmer bei einem betrieblich ver­anlassten Extremsportevent während eines Teammeetings nicht gesetzlich unfallversichert sind. Im betreffenden Fall gehörte eine Canyoning-Tour zum Programm, bei der sich mehrere Teilneh­mer zum Teil schwer verletzten. Die Berufsgenossenschaft lehnte – wie das Hes­sische Landessozialgericht feststellte – ihre Einstandspflicht ab...

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